ÜBER STROK@LLIANCE

Die Geschichte von STROK@LLIANCE begann vor zwei Jahren, als sich Pierre Bourgogne (Mitbegründer und früherer Vorsitzender von ETAP-Lab) und Professor Denis Vivien (Leiter des Forschungslabors PhIND – INSERM UMR-S 1237/EFS/Universität Caen) im Rahmen einer Konsultation im Wissenschaftspark „Plateau Nord“ in Caen (Normandie) kennenlernten.

Zu diesem Zeitpunkt war ETAP-Lab bereits seit fünf Jahren in der Schlaganfallforschung aktiv und hatte mehr als 20 Studien für Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie abgeschlossen. Die Stärke von ETAP-Lab bestand darin, qualitativ hochwertige Studien (inklusiver komplexer multizentrischer Bildgebung) zu organisieren und durchzuführen, doch der Geschäftsführung war bewusst, dass mehr wissenschaftliches Know-how und ein größeres Modellportfolio erforderlich waren, um in der präklinischen Schlaganfallforschung eine wichtigere Rolle zu spielen.

Schnell war klar, dass Denis Vivien bereit war, der pharmazeutischen Industrie die Expertise und das Know-how seines Labors zur Verfügung zu stellen, um die Entwicklung innovativer Arzneimittel „vom Labortisch zum Krankenbett“ zu beschleunigen.

Nicolas Violle (CEO ETAP-Lab) entwickelte daraufhin ein innovatives Modell für die Zusammenarbeit zwischen ETAP-Lab und der Universität Caen. Dabei führen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ETAP-Lab präklinische Studien im Universitätszentrum für biologische Ressourcen (Centre Universitaire de Ressources Biologiques, CURB) durch, wo sie exklusiven Zugang zu bestimmten Versuchsanlagen haben. Zudem können sie sich dabei mit den Schlaganfall-Experten des PhIND austauschen und qualitätskontrollierte Prozesse nutzen. Auch die Bildgebungsgeräte von CYCERON, einer direkt an das CURB angeschlossenen Bildgebungsplattform, stehen den ETAP-Lab-Experten dort zur Verfügung. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die „STROK@LLIANCE“.


„Durch diese Zusammenarbeit mit hervorragend ausgebildeten Spezialisten kann STROK@LLIANCE jetzt anspruchsvolle tierexperimentelle Studien für die pharmazeutische Industrie anbieten, bei denen dank der qualitätskontrollierten Umgebung gewährleistet ist, dass sowohl Fachwissen als auch kreative Ansätze einfließen. Durch die Nutzung der CYCERON-Anlagen kann STROK@LLIANCE auf den neuesten Stand der Technik zurückgreifen und detaillierte Verhaltensstudien anbieten.“
N. Violle


ETAP-LAB

  • CRO mit 25 Jahren Erfahrung in der präklinischen Pharmakologie
  • Qualität, Transparenz und Datenrückverfolgbarkeit
  • Engagiertes Team und qualifizierte Projektmanager
  • Termintreue und regelmäßige Berichterstattung
  • Vertraulichkeit

PhIND – INSERM

  • Akademisches Labor für die Schlaganfallforschung
  • Leitung durch den international renommierten Wissenschaftler Prof. Denis Vivien
  • Rund 30 wissenschaftliche Veröffentlichungen pro Jahr
  • Zusammenarbeit mit Neurologen, um Grundlagenwissen für die Anwendung nutzbar zu machen („translationaler“ Ansatz)
  • Entwicklung eigener Schlaganfallmodelle

STROK@LLIANCE

  • Die einzige CRO, die sich zu 100 % der präklinischen Schlaganfallforschung widmet
  • Das Beste aus zwei Welten: akademische und industrielle präklinische Forschung aus einer Hand

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

Der wissenschaftliche Beirat von STROK@LLIANCE wird von einem ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet geleitet: Professor Denis Vivien

Jedes Studienprotokoll wird mit Prof. Vivien, Dr. Orset und Dr. Violle sowie mit dem Auftraggeber besprochen, um:

  • 1

    das am besten geeignete Schlaganfallmodell auszuwählen

  • 2

    die Versuchsanordnung individuell anzupassen

  • 3

    die Daten zu interpretieren

Nicolas Violle

Nicolas Violle Nicolas Violle ist CEO von ETAP-Lab und Gründungsmitglied der STROK@LLIANCE.

Nicolas Violle ist CEO von ETAP-Lab und Gründungsmitglied der STROK@LLIANCE. Er hat in Biologie promoviert und sich dabei auf Methoden zur Erforschung von Ängsten und Stress bei Nagetieren (Labor für Verhaltensbiologie, Nancy) konzentriert. Anschließend arbeitete er ab 2009 als Study Manager bei ETAP-Lab, wo er mehr als 70 neurowissenschaftliche präklinische Studien leitete und unter anderem für die Einführung eines thromboembolischen Schlaganfallmodells und die Validierung eines eigenen Neuroscores bei Ratten verantwortlich war. Seit 2004 leitet er ETAP-Lab und hat dafür auch einen Master in Business Management erworben. Er verfügt über umfangreiche Erfahrungen im Management präklinischer Studien für die Industrie und in der Konzeption von Studienprotokollen.

Cyrille Orset

Cyrille Orset AssistenzprofessorIn

Cyrille Orset ist Juniorprofessor an der Universität Caen im PhIND-Labor. Er promovierte 2005 in dem von Prof. Bernard Renaud geleiteten Labor für Neuropharmakologie und Neurochemie (INSERM U512, Lyon, Frankreich). Während seiner Promotion konzentrierte er sich auf die Auswirkungen einer leichten Hypoxie auf die Basalganglien. Anschließend arbeitete er als Postdoc (2005–2012) in Prof. Viviens Labor, wo er an ischämischen Schlaganfällen und der Wirkung von t-PA in der neurovaskulären Einheit forschte. Dort entwickelte er erfolgreich ein translationales Schlaganfallmodell in Nagetieren und nicht-humanen Primaten, das die menschliche Physiopathologie präziser abbildet. Die laufende Forschung von Dr. Orset konzentriert sich größtenteils auf die Nutzung experimenteller Schlaganfallmodelle für die Untersuchung der Rolle von t-PA bei der neurovaskulären Kopplung. Er ist Co-Autor von mehr als X wissenschaftlichen Publikationen und mehreren Patenten in diesem Fachgebiet.

Denis Vivien

Denis Vivien Professor für Zellbiologie, Klinikpraktiker und Professor senior

Denis Vivien ist Professor für Zellbiologie, Krankenhausarzt (Universitätsklinik Caen, Abteilung für klinische Forschung) und Lehrstuhlinhaber am Institut Universitaire de France. Das Forschungslabor Physiopathology and Imaging of Neurological Disorders (PhIND – INSERM UMR-S 1237/EFS/Universität Caen) wird von ihm geleitet. Denis Vivien hat maßgeblich dazu beigetragen, die Funktion von Serinproteasen bei der Steuerung molekularer und zellulärer Ereignisse bei einem ischämischen Schlaganfall zu verstehen. 2005 entdeckte er den Einfluss von Serinproteasen auf die Signalwege und die neurotoxische Wirkung von NMDA und Glutamat. Seine Forschungsprojekte erstrecken sich auf die Rolle von Serinproteasen bei der homöostatischen Kontrolle der neurovaskulären Einheit. Um sich der menschlichen Pathologie so stark wie möglich anzunähern, arbeitet er an der Entwicklung präklinischer Translationsmodelle und innovativer Tools für diagnostische und therapeutische Zwecke. Er ist Co-Autor von mehr als 150 wissenschaftlichen Publikationen und mehreren Patenten in diesem Fachgebiet.

UNSERE WERTE

UNSERE EINRICHTUNGEN

Die STROK@LLIANCE hat ihren Sitz in Caen (Frankreich).

Unsere Büros befinden sich im Zentrum für Innovation und Forschung im Gesundheitswesen (Pôle de Recherche et Innovation en Santé), in dem Dienstleistungs- und Biotechunternehmen an einem Standort zusammenarbeiten.

STROK@LLIANCE verfügt über eigene, zugangsbeschränkte Einrichtungen im Universitätszentrum für biologische Ressourcen (Centre Universitaire de Ressources Biologiques, CURB). Diese Einrichtungen umfassen unter anderem:

Anlagen für die Haltung konventioneller und genetisch veränderter Nagetiere (Mäuse und Ratten)
Operationsräume auf dem neuesten Stand der Technik
Räume exklusiv für Verhaltensstudien

STROK@LLIANCE kann die Bildgebungsgeräte von CYCERON nutzen, einer von mehreren Einrichtungen genutzten Technologieplattform

Strok@lliance doppler speckle stroke mice

REFERENZEN

Most of these publications issue from PhIND unit research.